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  • Sarah Gräftner

Wie dir ein Moodboard beim Aufbau deiner Marke hilft

Moodboards sieht man überall - und man schaut auch gerne hin. Sie sind schön anzusehen, interessant, vermitteln Gefühle, wecken Assoziationen, lassen die Gedanken schweifen, inspirieren uns. Aber mal ehrlich: Was für einen Zweck verfolgen sie überhaupt? Ein Moodboard ist meist der erste Schritt, wenn es um die Entwicklung oder Überarbeitung eines Brandings geht. Entwerfe ich beispielsweise ein Logodesign, ist Step 1 in der Kreativphase zu aller erst einmal die Entwicklung eines Marken- bzw. Brandmoodboards, um die visuelle Stimme einer Marke zu definieren oder festzuhalten.



Was ist ein Moodboard überhaupt?

Ein Moodboard ist eine Zusammenstellung von Bildern, Fotos, Farben, Schriften oder Schriftstücken und allem, was dabei hilft die Identität deiner Marke zu vermitteln. Diese Collage kann digital erstellt werden, aber auch per Hand, zum Beispiel auf einer großen Pinnwand.

Gerade bei der Gründung eines Unternehmens oder bei der Überarbeitung einer Marke, kann ein Moodboard bei folgdenen Punkten außerordentlich hilfreich sein:


Ein Moodbard schenkt Inspiration

Ein Moodboard zusammen zu stellen wird dir helfen, deine Markenidentität noch stärker auszuarbeiten. Insbesondere, wenn es um Emotionen, Visionen und die Frage Wer bin ich? Bzw. Wer ist meine Marke? geht. Womöglich ergeben sich sogar neue Denkansätze und Fragestellungen, die dabei helfen, das Essentielle in den Fokus zu rücken.


Leitfaden

Deine Markenidentität steht bereits? Wunderbar. Dann hilft dir ein Moodboard dabei diese Identität zu vermitteln und dein Markenkonzept in ein greifbares Design zu übertragen. Ein Moodboard, das genau deine Marke und deine Vorstellungen widerspiegelt, dient hervorragend als Anleitung - für dich und für Designer, die sich mit deiner Marke befassen. Es dient z.B. als Guideline für das Kreieren eines Logos, für Visitenkarten, Website, Werbemittel oder Illustrationen.


Briefing & Kommunikation

Ein Markenmoodboard stellt sicher, dass Mitarbeiter, externe Designer oder Dienstleister deine Marke und Vision von Beginn an verstehen. So werden Änderungsschleifen in diversen Projekten umgangen und Zeit gespart.


Wie erstellt man ein Moodboard?

Zunächst einmal steht eine gründliche Bildrecherche auf dem Programm, um passendes Material für ein Moodboard zu finden.

Die wohl bekannteste und inzwischen beliebteste Quelle für Vorhaben dieser Art ist Pinterest. Doch Achtung: Möchtest du dein Moodboard im Anschluss veröffentlichen, achte dabei unbedingt auf die Erwähnung deiner Bildquellen. Und Pinterest an sich ist KEINE Bildquelle, sondern immer der Urheber des (Ursprungs-) Bilds. Und da dieser nicht immer so leicht herauszufinden ist, arbeite ich lieber mit kostenfreien und frei verfügbaren Stockbildern. Hier ist man copyrighttechnisch immer auf der sicheren Seite. Freies Bildmaterial findest du z.B. über Pexels oder Unsplash. Dennoch nutze ich Pinterest gerne für Moodboards, die ich nur intern verwende - oder eben ganz für mich allein, als Inspirationsquelle.


Falls du Inspirationsboards lieber mit deinen Händen gestaltest, hilft dir z.B. eine große Pinnwand oder eine Styroporplatte, auf die du mit Hilfe von Stecknadeln Fotos, Stoffe, Ausdrucke, Wolle und andere Materialien pinnen kannst.


Bei deinem Moodboard gilt: Weniger ist mehr. Zu viele Fotos können deine Aussage verwässern. Reduziere dich lieber auf die Bilder, Farben & Co. die deine Markenidentität am ehesten widerspiegeln.


Setze bei deiner Bildrecherche deinen Fokus auch auf die Markenemotionen, die deine Marke vermitteln soll. Beispiele dafür sind Vielseitigkeit, Mut, Stärke, Leichtigkeit, Energie, Verspieltheit oder Seriosität, Eleganz oder Ruhe. Konzentriere dich außerdem auf deine Markenaussage. Verwende keine Abbildungen oder Farben, nur weil du sie gerade schön findest. Frage dich mit jedem neuen Pin, den du zu deiner Pinnwand hinzufügen möchtest, ob diese Abbildung deine Markenbotschaft transportiert und ob dieser Pin für deine Zielgruppe ansprechend erscheint.


Gelange zu deinem professionellen Moodboard

Die Pins auf Pinterest sind gesammelt und die Vorstellungen in deinem Kopf existieren bereits? Dann kann es ja losgehen und du kannst dein Moodboard z.B. über Photoshop zusammenstellen. Oder zusammenstellen lassen. Gerne unterstütze ich dich in allen Belangen mit Rat und Tat in Sachen Moodboard. Auch, wenn du für dein Branding noch gar keine Vorstellungen geschweige denn Abbildungen für dein Moodboard parat hast.


Lass' uns gemeinsam zu deinem Marken-Moodbard brainstormen >


Übrigens: Entwickelst du mit mir zusammen das Branding für deine Marke, erhältst du dazu immer auch ein Brandboard inkl. Markenmoodboard. Dies dient als Leitfaden für die gesamte zukünftige visuelle Kommunikation rund um deine Marke.

Let's work together!

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Sarah Gräftner  |  35392 Gießen

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